Erfolgsgeschichte: Fam. Maeding „Beispielhafte Umsetzung“

In Oberbayern entstand in der Nähe von Freising ein Einfamilienhaus als sogenanntes Sonnenhaus, das alle entsprechenden Kriterien geradezu beispielhaft umsetzt.  

Heizen mit der Sonne

Im Landkreis Freising ist ein Einfamilienhaus entstanden, das mit zukunftsweisender Sonnenhaustechnik ausgestattet ist. Nach ihrer Fertigstellung können die Bauherren ihren Energiebedarf weitgehend durch die aktive Kraft der Sonne decken. Damit ist es eine zeitgemäße Antwort auf viele aktuelle Herausforderungen wie das Ende der fossilen Brennstoffe und den Klimawandel.

Auf dem Dach wurden auf einer Fläche von 40 m² nach Süden hin ausgerichtete Sonnenkollektoren installiert. Die gewonnene Sonnenwärme wird in einem Schichtenspeicher (ca. 7500 Liter) gespeichert. So kann das Haus mit Warmwasser und Heizwärme versorgt werden.

Im Haus selbst wird die Wärme über eine Fußbodenheizung verteilt. Überschüssige Energie wird für die Erwärmung des Pools benutzt, der so mit sehr angenehmen Wassertemperaturen punkten kann. An kalten Tagen und wenn die Sonne nicht ausreichend scheint, muss zugeheizt werden. Die Bauherren haben sich hier für einen wassergeführten Kaminofen, den sie ohnehin geplant hatten, entschieden. Für einen späteren Zeitpunkt war zudem die Ausrüstung einer Photovoltaikanlage geplant. Sämtliche dafür notwendigen Vorrichtungen wurden beim Bau des Hauses bereits vorgesehen.

Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt in klassischer Massivbauweise: Stein auf Stein – mit Ytong Porenbeton, einem Baustoff, dessen Rohstoffe  umweltschonend abgebaut werden und der somit auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist.

Vorteile auch für Vermieter

Grundsätzlich sind die Kosten für ein Sonnenhaus höher als bei einem Standardhaus. Bauherren profitieren beim Bau eines Sonnenhauses jedoch von den Förderungen der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Das gleicht am Ende die beim Bau entstandenen Mehrkosten anteilig aus. Die Investitionskosten sind im Normalfall nicht höher als beim Bau eines ganz normalen Stadthauses. Auch für Vermieter und Investoren kann der Bau eines Sonnenhauses interessant sein: „Der Investor oder Hausbesitzer wird so zum Energieanbieter, der die über die Solarelemente und Photovoltaik-Anlage gewonnene Energie an seine Mieter weitergeben kann“, sagt Ludwig Stein.

Hier ein paar Einblicke:


Die Planung der Sonnenhäuser erfolgte durch Sonnenhaus.
Die schlüsselfertige Erstellung erfolgte durch den Sonnenhaus-Partner: Firma Bogenrieder aus Wolnzach.